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Diese Anforderungen stellen einen gewissen Grundstock an notwendigen Anforderungen dar. Hieraus wird zunächt klar unter welchen Gesichtpunkten man ein Geräte für eine Schule auswählen sollte. Doch neben diesen mehrheitlich technischen Anforderungen existieren noch einige nicht-technische Anforderungen oder Rahmenbedingungen, die beim EInsatz von Tablets in Schulen berücksichtigung finden sollten.


Rahmenbedingungen / Systeme

Lehr- und Lernmittelfreiheit

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Eine zentrale Administrierbarkeit ist nicht bei allen auf dem Markt erhältlichen Geräten gegeben. Einige Geräte und Betriebssysteme unterstützten diese nicht, so dass die Schule gezwungen wird jedes Gerät manuell zu administrieren.

soziale Gerechtigkeit

BYOD und soziale Gerechtigkeit sind zwei schwer vereinbare Themen. Sozial benachteiligte Kinder werden nie in der Lage sein im Unterricht Geräte zu nutzen, die auch nur im entfernetesten denen von Sozial bessergestellten Familien gleichwertig sind. Dieser Umstand steht aus meiner Sicht in einem starken Gegensatz zu dem im Charta der Grundrechte der Europäischen Union festgeschrieben Recht auf Bildung. Auch wenn im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland  das Recht auf Bildung nicht explizit formuliert ist, ergibt es sich allerdings implizit aus den im Grundgesetz festgeschriebenen Grundrechten. So verbietet das Grundprinzip der Menschenwürde, dass einem Menschen der Zugang zu Bildungsmöglichkeiten verwehrt wird und das Verfassungsprinzip der Gleichberechtigung regelt, dass kein Mensch beim Erwerb von Bildung aus irgendwelchen Gründen diskriminiert werden darf.

Die soziale Gerechtigkeit sollte bei der Einführung jedweder Technologien in der Schule den höchsten Stellenwert haben. Ein klassischer BYOD- Ansatz fällt für das Konzept "Tablets an Schulen" daher aus.

Heterogene Umgebung

Die verfechter eines BYOD-Ansatzes übersehen für gewöhnlich, dass dieser Ansatz zwangsläufig die Folge hat, dass ich in einer Klasse bestehend aus 25 Schülern ggf. 25 verschiedende Geräte (mit 25 verschiedenen Softwareständen) vorfinde. Diese Situation könnte für einen Lehrer "ünübersichtlichunübersichtlich" wirken

Info
titleLernmittelfreiheit und BYOD

Davon ausgehend, dass jeder Lehrer erfolgreich ein Studium absolviert hat und eigentlich jeder Aufgabe gewachsen ist, beherrscht er natürlich sofort die unterschiedlichen Systeme. Er Kennt sich in den Einstellungen aus, die er manuell zu setzen hat und weiß genau welche App welcher Schüler braucht um aktiv am Unterricht teilzunehmen. Im Rahmen seines Studiums hat er bereits zahlreiche UI-Guidlines gelesen und der Umgang mit dynaschischen Oberfächen und Interfaces geben der täglichen Arbeit die notwendigen Spritzigkeit. Selbst verfügt der Lehrer über mindesten 5 verschiedene Endgeräte auf denen er täglich neue Updates und Versionen ausprobiert um auch noch die letzte Ungereimtheit aus seinem Unterricht zu entfernen.

Aus der Lernmittelfreiheit ist es der Lehrer ja gewohnt, dass jeder Schüler mit dem Mathebuch seiner Wahl erscheint- egal ob alt order neu, Klett oder Cornelsen, englisch oder häbrähisch - der Lehrer kanns (smile) ***  

- ach halt so ganz funktioniert es dann doch nicht in dieser Art das Bring your own Device ... Wie mein leicht sarkastischer Ausblick zeigt k-


Tabletvarianten